to fly, to swim, to be at home

3-Kanal-Videoinstallation
HD (ohne Ton), Länge des längsten Loops: 4:02 min
Andreas Drewer
2017


Videostill to fly, to swim, to be at home


Videostills to fly, to swim, to be at home


Ausstellungsvariante 1


Ausstellungsvariante 2


Ausstellungssimulation Variante 1

Verortung

Die Videoinstallation to fly, to swim, to be at home war vom 10. März bis 23. April 2017 im Kortumhäuschen des Bochumer Stadtparks zu sehen. Konzipiert wurde die Arbeit im Rahmen der Ausstellungsreihe Kunstvereinehoch3 auf Einladung der drei Bochumer Kunstvereine (Bochumer Kunstverein, Galerie Januar, Kulturrat Bochum).
Sie zeigt in scheinbar einfachen Bildeinstellungen vier verschiedene Situationen, die zunächst nur assoziativ in formalem und inhaltlichem Zusammenhang stehen. Es geht um unseren Umgang mit analogen und digitalen Begrenzungen des Raumes als Lebens-, Bild- und Deutungsraum.
Eines der Videos zeigt einen Menschen, einen Mann im Meer, der offensichtlich versucht, sich über Wasser zu halten. Er hat etwas, an dem er sich festhält. Wir meinen dieses Bild sofort zu verstehen: eine Szene aus dem Mittelmeer, vielfach über Presseagenturen verbreitet. Das Bild hat jedoch einen anderen realen Hintergrund, der uns verschwiegen bleibt, es erzählt uns nur die Geschichte unserer jüngsten medialen Seherfahrungen. Tatsächlich ist es ein Kite-Surfer vor der holländischen Küste, der sein Board verloren hat und auf Rettung wartet. In jedem Fall ist es ein Bild eines Menschen, dessen räumlich-mediale Verortung problematisch ist. Ein Teilaspekt dieses Gedankens findet sich auch in den anderen Videos thematisiert, wenn es um die Eroberung von artfremden Räumen geht, bzw. um die Frage, wo wir zu Hause sind.


Andreas Drewer


Ausstellungsdokumentation Kunstvereinehoch3, Bochum